USB Stick Technik
USB-Sticks bestehen aus einem Flash – Speicher in Verbindung mit einer USB – Schnittstelle.
Beim Flash – Speicher handelt es sich um einen Halbleiterspeicher, der ausschließlich über unbewegliche Teile verfügt, so dass die gespeicherten Daten auch ohne Stromzufuhr erhalten bleiben. Die Sicherung jedes einzelnen Bits (kleinste Informationseinheit) auf dem USB-Stick übernehmen so genannte Feldeffekttransistoren, die aus jeweils drei Elektroden bestehen. Zwei davon sind stromführend und werden als „source“ und „drain“ bezeichnet. Die dritte Elektrode ist die Steuerelektrode („gate“). Von ihr geht ein elektrisches Feld aus, wodurch ein leitender Kanal zwischen „source“ und „drain“ entsteht. Die „gate“ – Elektrode eines USB-Sticks besteht wiederum aus zwei Schichten, einer oberen („control gate“) und einer unteren („floating gate“). Die Ladung des „floating gate“ stellt das eigentliche Speichermedium des USB-Sticks dar, während das „control gate“ für den Beschreibungs- bzw. Lesevorgang verantwortlich ist.
Strom erhält der USB-Stick über den Computer, mit dem er über den „Universal Serial Bus“ verbunden wird. Die Version USB 1.0 wurde 1995 eingeführt und ermöglichte eine sehr langsame Übertragungsgeschwindigkeit von 1,5 MBit/s („low speed“). Das Upgrade USB 1.1 erlaubte eine Datenübertragung mit 12 MBit/s („full speed“). Mit der Entwicklung von USB 2.0 (480 MBit/s „high speed“) gelang schließlich der technische Entwicklungssprung, der dem flächendeckenden Anschluss von Geräten via USB endgültig den Weg ebnete.
USB 2.0 gilt heute als Standard, auch was die Datenübertragung von und zu USB-Sticks betrifft. Allerdings steht mit USB 3.0 schon der Nachfolger in den Startlöchern, der mit Geschwindigkeiten von bis zu 5 GBit/s („super speed“ aufhorchen lässt.