USB Stick oder SD-Karte?
Die SD-Karte
Beide sind klein und bieten ungefähr den gleichen Speicherplatz. Doch das waren auch schon die Gemeinsamkeiten. Die SD-Karte hat den Vorteil gehabt, dass sie so klein ist, dass sie selbst im Geldbeutel Platz findet. Doch diesen Vorsprung hat der USB-Stick aufgeholt. Wobei hier nicht mehr von Stick die Rede sein kann: Es gibt ihn inzwischen in Kreditkartenform. Der Stecker ist etwas flacher wie bei herkömmlichen USB-Geräten, dennoch passt er in einen USB-Port. Ein großes Plus für die SD-Karte ist, dass sie als Speichermedium in Geräten wie Digitalkameras und Handys einsetzbar ist. Leider haben nicht alle Computer einen Steckplatz für eine SD-Karte. Oft wird ein Kartenlesegerät benötigt, um an die Daten auf der Karte zu kommen.
Der USB-Stick
Ganz anders der USB-Stick. Alle Rechner besitzen heutzutage mehrere USB-Ports. Durch seine enorme Beliebtheit gibt es den Stick in vielen verschiedenen Modellen, Farben und Formen, wie zum Beispiel der oben genannten Kreditkarte. Sie sind überall erhältlich, dienen oft als Werbemittel und werden schon mit anderen Geräten kombiniert angeboten. Die interessantesten Beispiele sind ein Schweitzer Taschenmesser, MP3-Player oder eine Uhr mit integriertem USB-Stick. Zudem verbreitet sich der USB-Anschluß immer weiter. Immer mehr Geräte können über diesen Port mit dem Rechner verbunden werden, wie zum Beispiel Drucker, Scanner und sogar Computermäuse.
Einen großen Nachteil haben jedoch beide Produkte: Sie haben einen hohen Wertverlust. Dadurch, dass sich der Speicherplatz fast schon jährlich verdoppelt, die Preise aber gleich bleiben, sinkt der Wiederverkaufswert praktisch gegen Null. Durch die ständige Weiterentwicklung veralten die Geräte auch ziemlich schnell. Da es reine Speichermedien sind können sie zwar nicht schlechter sein, als die neuen Geräte, aber der Speicherplatz wirkt auf einmal extrem gering.