USB Stick

Bei einem USB-Stick handelt es sich um eine stift- bzw. stockförmige Komponente, die über eine USB-Schnittstelle mit einem Computer kommuniziert. USB-Sticks sind Laufwerk und Speichermedium in einem, wobei die Daten meist auf einem Flash-Speicherchip („flash memory“) gespeichert werden.

Die Vorzüge liegen vor allem in der hohen Speicherkapazität (bis zu 256 GB), der schnellen Zugriffsgeschwindigkeit und der einfachen Handhabung. Die Zugriffsgeschwindigkeit orientiert sich daran, welche Schnittstelle verwendet wird (Standard: USB 2.0; zukünftig: USB 3.0). Neben der Schnittstelle haben auch die verwendeten Speicherbaussteine des USB-Sticks einen Einfluss auf die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten. Was die Handhabung betrifft, erkennen moderne Betriebssysteme die meisten USB-Sticks automatisch. Ist dies beispielsweise bei älteren Betriebssystemen nicht der Fall, muss ein Treiber installiert werden, um auf den USB-Stick zugreifen zu können.

Das größte Problem im Umgang mit USB-Sticks ist das der Kontrolle und der Wartung. So ist der Datentransfer „nach draußen“ bzw. „von draußen“ nicht kontrollierbar, woraus ein erhebliches Sicherheitsproblem entstehen kann. Dies betrifft vor allem die Sensibilität von Daten sowie die Einschleusung von Trojanern oder Viren. Aus der Sicht von Unternehmen können sich außerdem Schwierigkeiten für die Pflege der eingesetzten Software ergeben, vor allem bezüglich Update- und Lizenzierungsprozessen. Einige Firmen reagieren auf diese Probleme so, dass sie den Einsatz von USB-Sticks beschränken oder ganz verbieten.

Alles in allem handelt es sich bei USB-Sticks aber um ein Medium, das den Markt der Speichermedien zunehmend dominiert. Nicht zuletzt deshalb, weil es mit verschiedenen anderen Produkten (mp3-player, Diktiergerät, Digicam, Radio, etc.) kombinierbar ist.